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Diese Pflanzen helfen bei Menstruationsbeschwerden

Diese Pflanzen helfen bei Menstruationsbeschwerden - lebexund.jetzt
Adobe Stock/Daniel Jędzura

In der Apotheke sind viele Produkte gegen Frauenbeschwerden erhältlich. Fast alle setzen auf die Wirkung alter Heilpflanzen, in Form von Tabletten, Kapseln oder Tees mit pflanzlichen Inhaltsstoffen. Doch was bewirken Mönchspfeffer, Schafgarbe und Co? Ein Überblick über die wichtigsten Kräuter für die Tage vor den Tagen.

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Schlafstörungen, Anspannung, Kopfweh, schmerzende Brüste, Müdigkeit und  extreme Reizbarkeit: Bei etwa drei Viertel der Frauen zwischen 35 und 55 Jahren bringen die Tage vor den Tagen eine Reihe unangenehmer Beschwerden mit sich. In der zweiten Zyklushälfte leiden sie zunehmend an Symptomen, die nach dem Einsetzen der Menstruation fast schlagartig wieder aufhören.

Die Bandbreite und Schwere der Symptome variiert stark, die belastendste Form ist die prämenstruelle dysphorische Störung (PMS), die seit fünf Jahren sogar als eigenständige psychische Störung anerkannt ist. Hinter PMS stecken Hormonschwankungen, vor allem der Abfall des Östrogen in der zweiten Zyklushälfte. Bei schwächeren Formen kann auch Pflanzenkraft das Wohlbefinden der Frau im Zyklus unterstützen.

  • Mönchspeffer

Mönchspfeffer ist eine der wichtigsten Heilpflanzen in der Behandlung des PMS und vor allem gegen empfindliche, sensible Brüste ein „Geheimtipp“.  Die uralte Heilpflanze greift harmonisierend in den Hormonhaushalt ein und reguliert das Gleichgewicht zwischen Östrogenen und Gestagenen ein.

Nach längerer Anwendung lindert Mönchspfeffer Brustspannen, Ödeme, innere Anspannung, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, depressive Verstimmung und unregelmäßige Zyklen. Zudem wirkt er stimmungsaufhellend. In der Homöopathie wird Mönchspfeffer deshalb gegen Depressionen eingesetzt. 

  • Frauenmantel

Auch der Frauenmantel (Alchemilla) ist ein bewährter Helfer aus der Apotheke der Natur. In der zweiten Zyklushälfte eingenommen, reguliert die Pflanze, die Progesteron ähnliche Phytohormone enthält, die Ausschüttung der Gelbkörperhormone und gleicht damit Stimmungsschwankungen aus.

  • Rotklee

Frauen, die Abhilfe gegen prämenstruelle Beschwerden suchen, werden auch bei Rotklee fündig. Die Hauptanwendung von Rotklee ist aber die Linderung diverser Beschwerden in den Wechseljahren. Aufgrund der enthaltenden Phytoöstrogene dient Rotklee als Hormonersatz.

  • Traubensilberkerze

Der Traubensilberkerze wird eine hormonregulierende Wirkung nachgesagt. Ihre Hauptwirksamkeit liegt bei Hitzewallungen, nächtlichem Schwitzen und Schlafstörungen.

  • Schafgarbe

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„Schafgarb im Leib, tut gut jedem Weib“ lautete ein alter Spruch. Sie wirkt, regelmäßig etwa als Tee genossen, krampfstillend, hormonregulierend und sorgt für eine bessere Durchblutung des kleinen Beckens.

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