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Fermentieren macht Ihr Gemüse zum "Superfood"

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Pexels/cup-of-couple

Sie suchen nach Rezeptideen für Ihr Herbstgemüse? Wie wäre es mit Fermentieren? Öfter einmal zum Eingelegten zu greifen, bringt nicht nur Vitamine in den Alltag, es ist auch richtig gesund.

Übrigens: Auch wenn es derzeit wieder etwas gehypt wird: Fermentieren ist keine neue Erfindung. Es ist eine uralte Form des natürlichen Haltbarmachens durch Salzlake – und sie ist einfach, gut und gesund. Ganz allgemein ist Fermentation die mikrobielle oder enzymatische Veränderung von organischen Stoffen. Warum sollte man also öfter zu Eingelegtem greifen? 

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Durch Fermentieren zum Superfood

Fermentieren entsteht durch Säuren, Enzymen, Hefen, gute Bakterien oder Schimmelpilze. Die enthaltenen Kohlenhydrate werden während des Vorgangs zu konservierender Milchsäure umgewandelt, gleichzeitig sinkt der ph-Wert, sodass Keime nicht überleben können.

Geschmack und Konsistenz verändern sich: Bekannte Beispiele für fermentierte Lebensmittel sind Sauerkraut, Joghurt, Kefir, Tempeh oder der koreanische, eingelegte Kohlsalat Kimchi. Aber auch viele andere Gemüsesorten wie Zwiebeln oder Tomaten können problemlos durch Fermentieren haltbar gemacht werden.

Fermentieren macht Gemüse länger haltbar

Zum einen wird die Haltbarkeit ganz ohne Zusatz oder Konservierungsstoffe erzielt. Und je natürlicher, desto bekömmlicher ist ein Lebensmittel in der Regel.

Daneben regt der Gärungsprozess auch probiotische Prozesse an, die sich positiv auf die Darmflora auswirken. Fermentierte Speisen gelten als "vorverdaut" und sind so für den Körper leichter zu verarbeiten. Gesundheitlich profitiert also hauptsächlich unser Darm, der durch die enthaltenen Milchsäurebakterien gestärkt wird.

Rezept für Tomaten-Pickles

800 g Kirschtomaten (z. B. gelbe und rote) mit vier Stielen grob zerrupftem Dill auf 2-3 Einmachgläser verteilen. 250 ml Weißweinessig, 500 ml Wasser, 1 EL Pfefferkörner, 2EL Meersalz und 1 EL Ahornsirup aufkochen. Kochend heiß über die Tomaten gießen, sodass diese ganz bedeckt sind. Gläser luftdicht verschließen und auskühlen lassen. Kühl und dunkel lagern. Pro Portion: ca. 85 kcal, 0 g F, 18 g KH, 2 g E. 

Rezept für Gewürz-Zwiebeln

700 g rote Zwiebeln in Ringe schneiden, je 350 g mit 1 Sternanis, 1 Gewürznelke und 1 EL Pimentkörnern in ein Einmachglas geben. 2 Zweige Rosmarin zerzupfen, mit ins Glas geben. 225 ml hellen Balsamico-Essig, 400 ml Wasser, 2 TL Zucker und 1 ½ EL Salz verrühren. Kurz köcheln, dann über die Zwiebeln geben, sodass diese bedeckt sind. Das Glas verschließen und Zwiebeln auskühlen lassen. Kühl lagern.
Pro Portion: ca. 70 kcal, 0 g F, 11 g KH, 2 g E. 
Alle Rezepte für 4 Personen. 

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