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So genießen Sie die Sonne und trotzen der UV-Strahlung

So genießen Sie die Sonne und trotzen der UV-Strahlung  - lebexund.jetzt
AdobeStock/panophotograph

Die Sonne ist die Lebensquelle unseres Planeten. Die von ihr ausgesendete UV-Strahlung macht unserer Haut das Leben allerdings ziemlich schwer. An Sonnenhut und Sonnencreme führt daher kein Weg vorbei.

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Unsere Haut beginnt schon recht früh mit einem Alterungsprozess, der von Mensch zu Mensch recht unterschiedlich verläuft. Wie schnell unsere Haut altert, hängt von unseren Genen und ganz wesentlich von (schädlichen) Umwelteinflüssen ab. 20 bis 30 Prozent der Hautveränderungen sind in der Regel genetisch bedingt, die restlichen 70 bis 80 Prozent entstehen durch äußerliche Einflüsse.

Die Haut verliert an Elastizität

Doch selbst ohne schädliche Umwelteinflüsse lässt sich der Alterungsprozess nicht stoppen. Die Bindegewebszellen in der Lederhaut teilen sich mit fortschreitendem Alter immer langsamer. Und sie produzieren weniger von den faserartigen Strukturproteinen Kollagen und Elastin. Diese bilden in den Zellzwischenräumen ein elastisches und zugfestes Netzwerk. Kollagen macht das Gewebe stabil,  Elastin sorgt für die Elastizität der Haut.  

Feuchtigkeit und Fettgehalt der Haut nehmen ab

Während eines Lebens wird dieses Bindegewebenetzwerk ständig auf-, ab- und umgebaut. Mit zunehmendem Alter geht der Prozess immer mehr in Richtung Abbau. Dadurch vermindert sich die Zahl der Kollagen- und Elastinfasern und das Netzwerk wird weitmaschiger. Dadurch verliert die Haut an Elastizität und ihre Fähigkeit Wasser zu speichern vermindert sich. Darüber hinaus verkümmern die Talgdrüsen, die Haut verliert an Feuchtigkeit. Zusätzlich nimmt der Fettgehalt in der Unterhaut ab.

Etwa ab dem 25. Lebensjahr zeigen sich die ersten Anzeichen der Hautalterung auf deren Oberfläche. Zuerst erscheinen kleine Fältchen, die im Laufe der Zeit schließlich zu Falten werden, die Haut wirkt zudem schlaffer und dünner.

UV-Strahung ist der wichtigste äußere Faktoren der Hautalterung

Grundsätzlich gelten die UV-Strahlung der Sonne, Luftverschmutzung, Rauchen, schlechte Ernährung und mangelnde Hautpflege als Haupttreiber für eine beschleunigte Hautalterung. Den größten Einfluss unter diesen hat aber zweifelsohne die UV-Strahlung. Man nennt diesen Effekt auch Photoalterung.
Besonders gefährlich ist die Wirkung der UV-A-Strahlen. Sie dringen tief in die Hautschichten vor und fördern dabei die Bildung von hochreaktiven, aggressiven „freien Radikalen“.

Letztere erzeugen  lokale Entzündungen, die die Kollagen abbauenden Prozesse in der Lederhaut begünstigen. Darüberhinaus verliert das verbliebene Kollagen die Netzstruktur. Auch Pigmentierungs- und Altersflecken, Sonnenallergien, Rötungen und Juckreiz werden der unangenehmen Wirkung von UV-A-Strahlen zu­geschrie­ben.

Schädigungen durch UV-Licht und Sonnenbrand

Schädigungen durch UV-Strahlung sind nicht rückgängig zu machen und summieren sich im Lauf des Lebens. Dies bedeutet, dass die Hautalterung durch praktisch jede UV-Einwirkung vorangetrieben wird, auch wenn man Sonnenbrand tunlichst vermieden hat.

Letzterer wird übrigens durch die UV-B-Strahlen verursacht, die auch für die Bräunung der Haut verantwortlich sind. Was sie punkto schädlicher Wirkung mit den UV-A-Strahlen gemein haben: Sie schädigen bzw. verändern die Erbsubstanz von Hautzellen und können Hautkrebs auslösen.

Sechs Tipps für guten Sonnenschutz

1. Starke Sonne meiden! Bei Sonnenhöchststand zur Mittagszeit ist die Wirkung der Sonne mehrfach höher als vormittags oder nachmittags.

2. Anziehen! Der beste und einfachste Schutz ist mit Kleidung und einer Kopfbedeckung zu erreichen. Es gibt heute auch Kleidung (nicht nur Bikini und Co) aus Material, das vor ultravioletter UV-Strahlung schützt. 

3. Augen schützen! Sonnenbrillen beugen Augenschäden wie Linsentrübung  oder Schädigung der Netzhaut vor. Auch günstige Brilllen erfüllen den Zweck. Wichtig: Sie müssen einen Herstellerhinweis zum absoluten UV-Schutz aufweisen.

4. Eincremen. Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen großzügig mit einer Sonnencreme ein. Für Kinder empfohlen ist ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30, für Jugendliche und Erwachsene empfiehlt sich mindestens 20.

5. Vorsicht am und im Wasser. Wasser reflektiert die UV-Strahlung und verstärkt dadurch ihre Wirkung. Schultern, Brust und Rücken sollten daher idealerweise mit einem T-Shirt bedeckt sein sein.

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6. Vorsicht bei Medikamenten und Kosmetika
Achten Sie bei Medikamenten auf Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Sonnenlicht. Kosmetika, Deodorants und Parfüms sollten beim Sonnenbaden möglichst nicht verwendet werden. Es besteht die Gefahr bleibender Pigmentstörungen.

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